Der Dienstplan zeigt die geplante Besetzung. Der Betrieb muss wissen, wer tatsächlich da ist.
In deutschen Logistik-, Produktions- und Lebensmittelbetrieben arbeiten häufig feste Teams, Zeitarbeitskräfte und Mitarbeitende unterschiedlicher Herkunft in derselben Schicht. Rumänische, bulgarische, syrische, indische oder andere internationale Mitarbeitende können gemeinsam mit deutschen Kolleginnen und Kollegen dieselben Linien, Lagerbereiche oder Funktionen abdecken. Für die Schichtleitung zählt zu Beginn jedoch vor allem, ob die eingeplanten Personen tatsächlich anwesend sind und die benötigten Rollen besetzt werden können.
Der veröffentlichte Dienstplan kann sich kurzfristig von der Realität entfernen. Eine Person fällt aus, eine Zeitarbeitsfirma schickt eine andere Besetzung, ein Urlaubsantrag betrifft bereits veröffentlichte Schichten oder Mitarbeitende müssen zwischen Bereichen verschoben werden. Wenn Dienstplan, Anwesenheit und Abwesenheiten in getrennten Dateien oder Systemen liegen, entsteht das vollständige Bild erst durch manuelles Zusammenführen.
Besonders sichtbar wird das in Betrieben mit Nachtarbeit und wechselnder Auslastung. In einem Logistikzentrum können zusätzliche Volumen eine andere Besetzung einzelner Funktionen erforderlich machen; in der Lebensmittelverarbeitung müssen Linien auch dann besetzt sein, wenn kurzfristig jemand fehlt. In saisonalen Bereichen kommen innerhalb kurzer Zeit zusätzliche Mitarbeitende hinzu, während bestehende Schichten weiterlaufen.
RevoHR unterstützt Dienstpläne, konfigurierbare Schichtrotationen, Schichten über Mitternacht und einen Mindestpersonalbedarf nach Funktion. Geplante und tatsächlich erfasste Zeiten bleiben als unterschiedliche Informationen sichtbar. Das System zeigt die Situation vor der Entscheidung; wie die Besetzung angepasst wird, entscheidet das Unternehmen.
- •Ein veröffentlichter Dienstplan kann bereits vor Schichtbeginn von der tatsächlichen Besetzung abweichen, wenn Personen ausfallen oder eine Zeitarbeitsfirma ihre eingesetzten Kräfte ändert.
- •Eine ausreichende Gesamtzahl anwesender Personen bedeutet nicht automatisch, dass jede für den Betrieb benötigte Funktion besetzt ist.
- •Bei Schichten über Mitternacht wird der manuelle Vergleich zwischen geplanten Zeiten und der tatsächlichen Zeiterfassung schnell unübersichtlich.
- •Urlaubsanträge können bereits veröffentlichte Schichten betreffen und damit die geplante Besetzung eines Bereichs verändern.
- •Wenn Mitarbeitende zwischen Standorten, Linien oder Arbeitsbereichen wechseln, erschweren getrennte Tabellen die Frage, welcher Dienstplan aktuell gilt.